Reha-Maßnahme für Kinder und Jugendliche mit Begleitperson (Dauerbegleitung oder Begleitung 3-5 Tage)

Die Mitaufnahme einer Begleitperson im Rahmen einer stationären Kinderheilbehandlung kommt in Betracht, wenn das Reha-Ziel bei einem rehabilitationsbedürftigen Kind nicht ohne Anwesenheit der Begleit-/Bezugsperson erreicht werden kann.
Die krankheitsbedingte Indikation kann beispielsweise durch eine Erkrankung oder Behinderung des Kindes gegeben sein, die die ständige Betreuung oder intensive Schulung und Anleitung der Begleitperson für einen der Krankheit entsprechenden Umgang mit dem Kind erforderlich macht.
Reha-Maßnahmen bei Kindern im Vorschulalter, können in der Regel nur dann effektiv durchgeführt werden, wenn eine Begleit-/Bezugsperson anwesend ist.
Die Begleitperson ist auch eine Bezugsperson des Kindes. Diese ist in der Regel bereits mit der Erkrankung vertraut und erhält durch Schulungen und Beratungen während der Rehabilitation entscheidende und spezifische Hilfsangebote für die Weiterversorgung des Kindes.


Begleitperson als Dauerbegleitung

Die anwesende Begleitperson wird über den gesamten Rehabilitationsaufenthalt hinweg geschult. Neben der Vermittlung theoretischer Inhalte über die jeweilige Erkrankung, liegt ein besonderer Schwerpunkt auch auf dem Erlernen praktischer Fertigkeiten. 
Wichtige Aspekte des Elterntrainings sind Angstabbau und die Erarbeitung einer rationellen Zukunftsperspektive, der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern stellt hier ebenfalls ein unterstützendes Element dar.


Begleitperson für 3-5 Tage

Unsere Klinik bietet für die Behandlungsschwerpunkte Adipositas und AD(H)S eine Teilnahme am Schulungsprogramm für Eltern an. Dieses Programm beinhaltet eine Begleitung des Kindes für  3 bis 5 Tage während des stationären Aufenthaltes, die Kosten hierfür werden für 1 Elternteil von der DRV übernommen.