Gesetzliche Grundlagen

Der Gesetzgeber räumt der Mutter-Kind-Maßnahme einen hohen Stellenwert ein. Seit dem 01. April 2007 ist die Mutter-Kind-Maßnahme eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung und kann von jeder Mutter mit mindestens einem Kind beantragt werden. Im Falle einer Wiederholung beträgt die Wartezeit 4 Jahre, im Ausnahmefall kann diese aber auch verkürzt werden. 

Je nach Krankheitsbild kann die Mutter-Kind-Maßnahme im Rahmen einer Vorsorge- oder Rehabilitationsleistung nach § 24 und § 41 SGB V durchgeführt werden. Die Regel Aufenthaltsdauer beträt 21 Tage. Für Erwachsene fällt eine gesetzliche Zuzahlung in Höhe von € 10,- je Kalendertag an; Kinder sind von der Zuzahlung befreit.

Berufstätige müssen sich keine Sorgen um die Lohnfortzahlung machen. Nach § 10 BUrlG dürfen Maßnahmen der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation nicht auf den Urlaub angerechnet werden, sofern ein Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgeltes nach den gesetzlichen Vorschriften über die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall besteht. Das Entgeltfortzahlungsgesetzt sieht einen Anspruch auf Fortzahlung ihres Einkommens für die Dauer von 6 Wochen vor.